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Juli 2022
  • Donnerstag, 7. Juli 2022 | Donnerstag, 7. Juli 2022 21:00
    | Tanztheater Wuppertal Pina Bausch: Vollmond. Ein Stück von Pina Bausch | Burgtheater | 

    Einer Schönheit mit dunklen Sonnenbrillen und in langem, weißem Kleid hat sich ein Mann genähert. Die beiden finden einander interessant, er bietet sich als Fauteuil an. Aus dem Off klingt ein intimes Lied Tom Waits. Die Tänzerin setzt sich in das Mann-Möbel, nimmt einen Schluck aus ihrem Weinglas und frohlockt: „Das ist geil!“ Mit viel hintergründigem Humor leitete die Jahrhundertchoreografin Pina Bausch 2006 dieses bewegende und bildstarke Gruppenstück ein: Die Liebe ist ein Spiel aus Verführung und Abwehr, mit Posen und Fallen, bei dem unterm Vollmond gar Gespenster auftauchen. Im Hintergrund wartet ein großer, abgeschliffener Felsbrocken, vielleicht ein Relikt aus der Eiszeit. Bald beginnt es zu regnen. Einige Schlüsselszenen aus Vollmond sind auch berühmt geworden, weil sie in Wim Wenders’ 3D-Film Pina prominent aufscheinen: Tänzer*innen, die sich dem Rausch der Liebe in Form von wilden Wasserspielen hingeben, rennen in der Nässe ihren Sehnsüchten hinterher, platschen auf den Boden, verausgaben sich bis zur Erschöpfung. So irrwitzig ist das Leben!

     

     ::  Festival

  • Freitag, 8. Juli 2022 | Freitag, 8. Juli 2022 21:00
    | Willi Dorner / Mani Obeya: ME – NMU – AMI | | 

    Wer ist Emmanuel „Mani“ Obeya? Die Wiener Tanzszene­-Größen Willi Dorner und Obeya haben lange Gespräche geführt, aus denen sich dieses Solo des in Nigeria geborenen Tänzers, Singer/Songwriters und Choreografen mit britischer Erziehung entwickelte. Obeya hat unter anderem als Solist bei Liz King an der Wiener Volksoper und der Forsythe Company eine herausragende Tänzerbiografie geformt und bei den Sofa Surfers als Sänger brilliert. Aktuell tritt er in Doris Uhlichs Gootopia auf, und seine eigenen Werke sind internationale Erfolge. Jetzt lässt Mani Obeya uns in diesem von Dorner gestalteten Stück an seinem Leben und seiner Kunst teilhaben.

     

     ::  Festival

  • Samstag, 9. Juli 2022 | Samstag, 9. Juli 2022 18:30
    | Eröffnungsrede von Dr. Brigitte Bierlein | Volkstheater | 

    CHOREOGRAPHIC CONVENTION VII

    IN OTHER WORDS: A FUTURE

    Wie tief die Abhängigkeit vom Menschen zur Natur und ihrem Befinden wirklich greift, wurde uns in den letzten Jahren auf zahl­reiche Weisen vor Augen geführt; dass aber nicht bloß klimapolitisches Handeln (und Zö­gern), sondern auch Sprache und körperlicher Ausdruck unserem Zusammenleben auf und mit diesem Planeten Form geben, tritt häufig in den Hintergrund. Was hat der Mensch verdrängt, das vielleicht in die Natur auf ewig eingeschrieben bleibt? Wie holen wir es zu­rück an die Oberfläche und wie kann es dabei helfen, gegenwärtigen Krisen zu begegnen? Im Zuge dessen startet am 8. Juli in Budapest die 14­-tägige Choreographic Convention VII, die vom 9. bis 18. Juli im Rahmen von ImPulsTanz im Volkstheater, im Odeon, in der MQ – Libelle und an noch überraschen­ den Orten fortgeführt wird. Unter dem Titel In Other Words: A Future vereint sie diskur­sive mit künstlerischen Ansätzen und widmet sich in Gastspielen, Lesungen und Panels sowohl der Geschichte unseres Planeten als auch einer Zukunft, die uns mit jedem Tag ein bisschen zu entgleiten scheint.

    Eröffnet wird die Choreographic Convention VII am 9. Juli um 18:30 Uhr im Volkstheater von Frau Dr. Brigitte Bierlein. 

    Ein Format von Life Long Burning – Towards A Sustainable Eco­-System for Contemporary Dance in Europe.

    Mit:
    Claudia Bosse
    Barbara Frischmuth
    Stefan Kaegi (Rimini Protokoll), Judith Zagury, Nathalie Küttel (ShanjuLab)
    Esther Kinsky
    Sergiu Matis
    Elisabeth Tambwe

    What’s Done / Undone – Panel Discussion

    Mit:
    Lilla Bartuszek
    Anna Biczók
    Gyula Cserepes
    Katalin Erdödi
    Elias Fromm
    Tobias Herzberg
    Lisa Hinterreithner
    Anne Juren
    Orsolya Mátyus
    Perel
    Florian Schlederer
    Rita Süveges & Anna Zilahi (xtrorealm)
    Annika Wegner
    Frank Willens

     

     

     ::  Festival

  • Samstag, 9. Juli 2022 | Samstag, 9. Juli 2022 19:00
    | Stefan Kaegi (Rimini Protokoll) in collaboration with Judith Zagury and Nathalie Küttel (ShanjuLab) (CH/DE): Temple du présent – Solo pour octopus: Film | | 

    Kann man einem Tier, das mit seinen drei Herzen und acht Armen beinahe außerirdisch wirkt, auf Augenhöhe begegnen, ohne ihm dabei seine faszinierend-andersartige Intelligenz zu nehmen, sie herunterzubrechen aufs für den Menschen Fassbare, Gewöhnliche? In Temple du présent – Solo pour octopus: Film, die in Kollaboration mit den Natur- und Kunstforscher*innen von ShanjuLab, einem Labor für Interspecies Performance am Théâtre Vidy, Lausanne, entstanden ist, lassen Stefan Kaegi (Rimini Protokoll) den Oktopus Akteur sein statt bloßes Beobachtungsobjekt und denken damit die Hierarchie der klassischen Forschungssituation radikal um. Im Anschluss an die Performance sprechen wir mit Stefan Kaegi und Judith Zagury von ShanjuLab.

    18:30: Eröffnung der Choreographic Convention VII In Other Words: A Future im Volkstheater in Anwesenheit von Frau Dr. Brigitte Bierlein.

    Dauer: 105 Min

     

     ::  Festival

  • Samstag, 9. Juli 2022 | Samstag, 9. Juli 2022 21:00
    | Willi Dorner / Mani Obeya: ME – NMU – AMI | | 

    Wer ist Emmanuel „Mani“ Obeya? Die Wiener Tanzszene­-Größen Willi Dorner und Obeya haben lange Gespräche geführt, aus denen sich dieses Solo des in Nigeria geborenen Tänzers, Singer/Songwriters und Choreografen mit britischer Erziehung entwickelte. Obeya hat unter anderem als Solist bei Liz King an der Wiener Volksoper und der Forsythe Company eine herausragende Tänzerbiografie geformt und bei den Sofa Surfers als Sänger brilliert. Aktuell tritt er in Doris Uhlichs Gootopia auf, und seine eigenen Werke sind internationale Erfolge. Jetzt lässt Mani Obeya uns in diesem von Dorner gestalteten Stück an seinem Leben und seiner Kunst teilhaben.

     

     ::  Festival

  • Sonntag, 10. Juli 2022 | Sonntag, 10. Juli 2022 19:00
    | a tg STAN & R.B. Jérôme Bel production: Dances for an actress (Jolente De Keersmaeker) | | 

     

    Abendprogramme gibt es für diese Aufführung nicht. Darauf besteht Jérôme Bel, denn der Konzeptualist des zeitgenössischen Tanzes arbeitet nach streng ökologischen Prinzipien. Also wird die belgische Schauspielerin Jolente De Keersmaeker zu Beginn dieses Solowerks, das Bel für sie geschaffen hat, vorspielen, was ansonsten gedruckt im Programm nachzulesen wäre. Jolente, die Schwester der berühmten Choreografin Anne Teresa De Keersmaeker, folgt hier Jérôme Bels Einladung, Stücke aus der Geschichte des modernen Tanzes aufzuführen. Denn viele im 21. Jahrhundert entstandene Choreografien sind, so Bel, ebenso bedeutsam und wichtig wie die aussagekräftigsten Theatertexte. Die exzellente Mimin ist keine professionelle Tänzerin. Also bringt sie sich mit dem in Stellung, was sie kann: Dafür verzichtet sie auf die formalen Normen des Tanzes und lässt ihrer Phantasie die Zügel schießen. Das ergibt einen so tänzerischen wie theatralischen Abend mit vollem Einsatz von Körper und Vorstellungskraft, Bewegung und Mimik, Choreografie und Sprache, bei dem auch gelacht werden darf.

    Österreichische Erstaufführung

    Dauer: 58 Min

     ::  Festival

  • Sonntag, 10. Juli 2022 | Sonntag, 10. Juli 2022 21:00
    | Tanztheater Wuppertal Pina Bausch: Vollmond. Ein Stück von Pina Bausch | Burgtheater | 

    Einer Schönheit mit dunklen Sonnenbrillen und in langem, weißem Kleid hat sich ein Mann genähert. Die beiden finden einander interessant, er bietet sich als Fauteuil an. Aus dem Off klingt ein intimes Lied Tom Waits. Die Tänzerin setzt sich in das Mann-Möbel, nimmt einen Schluck aus ihrem Weinglas und frohlockt: „Das ist geil!“ Mit viel hintergründigem Humor leitete die Jahrhundertchoreografin Pina Bausch 2006 dieses bewegende und bildstarke Gruppenstück ein: Die Liebe ist ein Spiel aus Verführung und Abwehr, mit Posen und Fallen, bei dem unterm Vollmond gar Gespenster auftauchen. Im Hintergrund wartet ein großer, abgeschliffener Felsbrocken, vielleicht ein Relikt aus der Eiszeit. Bald beginnt es zu regnen. Einige Schlüsselszenen aus Vollmond sind auch berühmt geworden, weil sie in Wim Wenders’ 3D-Film Pina prominent aufscheinen: Tänzer*innen, die sich dem Rausch der Liebe in Form von wilden Wasserspielen hingeben, rennen in der Nässe ihren Sehnsüchten hinterher, platschen auf den Boden, verausgaben sich bis zur Erschöpfung. So irrwitzig ist das Leben!

     

     ::  Festival

  • Sonntag, 10. Juli 2022 | Sonntag, 10. Juli 2022 21:00
    | Willi Dorner / Mani Obeya: ME – NMU – AMI | | 

    Wer ist Emmanuel „Mani“ Obeya? Die Wiener Tanzszene­-Größen Willi Dorner und Obeya haben lange Gespräche geführt, aus denen sich dieses Solo des in Nigeria geborenen Tänzers, Singer/Songwriters und Choreografen mit britischer Erziehung entwickelte. Obeya hat unter anderem als Solist bei Liz King an der Wiener Volksoper und der Forsythe Company eine herausragende Tänzerbiografie geformt und bei den Sofa Surfers als Sänger brilliert. Aktuell tritt er in Doris Uhlichs Gootopia auf, und seine eigenen Werke sind internationale Erfolge. Jetzt lässt Mani Obeya uns in diesem von Dorner gestalteten Stück an seinem Leben und seiner Kunst teilhaben.

     

     ::  Festival

  • Montag, 11. Juli 2022 | Montag, 11. Juli 2022 17:00
    | Geumhyung Jeong: Spa & Beauty | | 

    Spa & Beauty von Geumhyung Jeong untersucht die Beziehung zwischen Körper und Objekten und lässt sich dabei von der Industrie für Schönheits- und Körperpflegeprodukte inspirieren. Bürsten, Schwämme, Seifen und all die Objekte, mit denen wir täglich in Berührung kommen, inspirieren Jeong. Vertraute Gegenstände wie Plastikbadewannen oder Bürsten werden sorgfältig manipuliert, um zu etwas anderem zu werden. So entsteht ein bizarres Spa, dessen Objekte direkt mit dem Körper des Zuschauers in Berührung kommen. Die Beziehung zwischen Objekt und Benutzerin wird in Frage gestellt, und es entsteht eine Erzählung, die dazu einlädt, die Vorstellungen von Schönheit, Intimität und Konsum zu überdenken. Diese Gruppen von Artefakten werden durch eine Reihe von Demonstrationen aktiviert, die die Künstlerin durchführt, um das Publikum an ihrer besonderen Art der Verwendung teilhaben zu lassen. Dabei bringt sie ihren Körper ins Spiel, um die Vorzüge der Sprays, die Wunder des Kunststoffs und das Vergnügen des Konsums und der Berührung zu veranschaulichen.

     

    Österreichische Erstaufführung

    Dauer: 30 Min

     

     ::  Festival

  • Montag, 11. Juli 2022 | Montag, 11. Juli 2022 - Dienstag, 12. Juli 2022 18:00 - 16:00
    | Geumhyung Jeong: Spa & Beauty, 7ways, Rehab Training | | 

    Die zarten und beunruhigenden Filme, Skulp­turen, Installationen und Performances von Geumhyung Jeong, einer der aufregendsten Künstler*innen ihrer Generation und 2022 bei der Biennale in Venedig zu sehen, sind oft poetische Studien einer Art von Animismus. ImPulsTanz 2022 präsentiert eine Werkschau der bildenden Künstlerin, Performerin und Tänzerin.

    Spa & Beauty untersucht die Beziehung zwi­schen Körper und Objekt. Vertraute Objekte wie Plastikbadewannen oder Bürsten verwan­deln sich. So entsteht ein bizarres Spa, dessen Objekte direkt mit dem Körper des Publikums in Kontakt treten. 7ways sind 7 Interaktionen mit Objekten – 7 seltsame Duette. Trotz ihrer fast brutalen Einfachheit ist auch diese frühe Performance von Jeong ein amüsantes kleines Meisterwerk über die immer drängendere Frage nach den materiellen und imaginären Grenzen zwischen Körpern und Maschinen. In Rehab Training hat Jeong dafür ein Reha­ Programm für eine lebensgroße Puppe ent­wickelt. Im Lauf der Zeit wird das Objekt zur eigenen Lebensform. Wer kontrolliert nun wen? Und wie sollen wir diese Beziehung definieren?

     

    Österreichische Erstaufführungen

    Eröffnung: 11. Juli, 18:00
    Eintritt frei

    12. Juli, 10:00–16:00
    Eintritt mit mumok-Ticket

     

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  • Montag, 11. Juli 2022 | Montag, 11. Juli 2022 20:00
    | ImPulsTanz Classic Simon Mayer / Kopf Hoch: SunBengSitting | | 

    Schuhplatteln ohne Lederhose, geht so etwas? Ja, auch wenn es weh tut. Der Oberöster­reicher Simon Mayer jedenfalls macht das in diesem beherzten tänzerischen Befreiungs­versuch des Volkstümlichen aus den Schmud­delecken trachtelnder Verzopftheit. Er lässt auch das Peitscherl knallen und die Ketten­säge rattern. Mit letzterer formt er ein Bankerl, damit er sich nach getaner Arbeit hinsetzen und die Abendsonne genießen kann: Sunbeng = Sonnenbank, eh klar. Mayers Solo SunBengSitting ist gewagt und originell, es macht nachdenklich, und es gehört heute zu den Klassikern der österreichischen Tanz­performance.

    ImPulsTanz Classic

    Dauer: 70 Min

     

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  • Dienstag, 12. Juli 2022 | Dienstag, 12. Juli 2022 19:00
    | Sara Lanner: MINING MINDS | | 

    „Unter der Oberfläche graben“ – so könnte das Motto der österreichischen Choreografin lauten, die 2021 mit dem renommierten H13 Niederösterreich Preis für Performance ausgezeichnet wurde. Inspiriert von Steve McQueens Western Deep bewegt sich Sara Lanner in MINING MINDS zwischen Berg­bau und Data­ Mining, zwischen materieller und immaterieller Ausbeutung, zwischen Wert, Ethik, Moral, Politik und Macht, und schafft dabei – mit Tänzer Costas Kekis, Licht­designer Bruno Pocheron und zum Sound von Peter Plos – eine Oberfläche der Interdepen­denzen, die an Denis Villeneuves Wüstenepos Dune erinnert.

    [8:tension] Young Choreographers’ Series

    Dauer: 60 Min

     

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  • Dienstag, 12. Juli 2022 | Dienstag, 12. Juli 2022 21:00
    | Anne Teresa De Keersmaeker, Amandine Beyer / Rosas, Gli Incogniti: Mystery Sonatas / for Rosa | | 

    Nur ganz wenige untersuchen das Verhältnis zwischen Tanz und Musik, Klang-, Raum- und Bewegungsstrukturen mit so überragendem Erfolg derart tiefgründig wie die belgische Meisterin Anne Teresa De Keersmaeker. Legendär ist ihre choreografische Auseinandersetzung mit Johann Sebastian Bach – etwa 2013 im Wiener Burgtheater mit Partita 2 (Sei solo) oder 1994 mit ihrer ersten von insgesamt 21 bei ImPulsTanz gezeigten Produktionen Toccata im Wiener Volkstheater und zuletzt unter anderem in The Goldberg Variations oder The Six Brandenburg Concertos bei den Festwochen –, Béla Bartók, Ludwig van Beethoven oder Arnold Schönberg. Diesmal geht es um den böhmischen Barockkomponisten und seinerzeit gefeierten Geiger Heinrich Ignaz Franz Biber, genauer: um dessen Mysterien- oder Rosenkranzsonaten. „Es gibt Werke, die die Grenzen dessen, was man auf einem Instrument machen kann, verschieben: Bachs Partiten, Liszts Études d’Exécution Transcendante und auch Bibers Mystery Sonatas“, sagt De Keersmaeker zu diesem Werk. Sechs phantastische Tänzer*innen aus ihrer Company Rosas bewegen sich hier zu Bibers exquisiten Klängen, mit speziell gestimmter Geige (Scordatura) gespielt von der renommierten Violinistin Amandine Beyer und ihrem Ensemble Gli Incogniti.

    Österreichische Erstaufführung

    Wir weisen darauf hin, dass in dieser Vorstellung Stroboskopeffekte genutzt werden.

    Dauer: 135 Min

     

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  • Mittwoch, 13. Juli 2022 | Mittwoch, 13. Juli 2022 17:00
    | Dig Up Productions / Elisabeth Tambwe: SALON SOUTERRAIN: BODIES IN TRANSFORMATION | | 

    Was ist alt? Es gibt einen neuen Blick auf den Körper, den alten Körper, den gealterten Körper. Covid hat ihn in den Vordergrund, Shows wie Germany’s Next Topmodel ins Rampenlicht gerückt. In ihrem musikalisch­ diskursiven Format Salon Souterrain, das die bürgerliche Idee des Salons im Kontext aktu­eller Debatten um Transformation neu denkt, gehen Elisabeth Tambwe und ihre Gäste der „Silberwirtschaft“ und dem neuen Hype um graue Haare an plastifizierten und profitablen Körpern nach. Dabei stellen sie die tatsächlich wichtige Frage: Was bedeutet es zu altern?

    Teil der Choreographic Convention VII In Other Words: A Future
    (In englischer Sprache)

    Dauer: 360 Min

     

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  • Mittwoch, 13. Juli 2022 | Mittwoch, 13. Juli 2022 19:00
    | Sara Lanner: MINING MINDS | | 

    „Unter der Oberfläche graben“ – so könnte das Motto der österreichischen Choreografin lauten, die 2021 mit dem renommierten H13 Niederösterreich Preis für Performance ausgezeichnet wurde. Inspiriert von Steve McQueens Western Deep bewegt sich Sara Lanner in MINING MINDS zwischen Berg­bau und Data­ Mining, zwischen materieller und immaterieller Ausbeutung, zwischen Wert, Ethik, Moral, Politik und Macht, und schafft dabei – mit Tänzer Costas Kekis, Licht­designer Bruno Pocheron und zum Sound von Peter Plos – eine Oberfläche der Interdepen­denzen, die an Denis Villeneuves Wüstenepos Dune erinnert.

    [8:tension] Young Choreographers’ Series

    Dauer: 60 Min

     

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