JemandNekdo12Es sollte ein Stück über die Geschichte Kärntens im 20.Jahrhndert werden. So lautete jedenfalls der gemeinsame Plan zweier Bleiburger Künstler: der von Jazz-Saxophonist Karlheinz Miklin und von Johann Kresnik, des erfolgreichen Tänzers, wegweisenden Choreografen sowie Begründers des Choreographischen Theaters. Geworden ist es - nach beider Tod 2019 - eine feinfühlig informative Hommage an Kresnik und (s)eine Suche nach Wahrheit. 

BSB PB01Physis – eingefroren in einem hyperdramatischen Moment. Emil Faskis „Othello“ beginnt und endet in dem Augenblick, als sich die Titelfigur – kernig-brillant getanzt von Emilio Pavan – mit einem Hechtsprung in den Dolch stürzt. Das noch Genialere am Erzählduktus des russischen Choreografen aber ist, dass er dieses Bild am Schluss um einige Sekunden zurückspult, bevor über seiner Uraufführung für den Premierenabend „Heute ist Morgen“ des Bayerischen Staatsballetts das Licht ausgeht. Ein Abend mit Sogkraft und Uraufführungen von Charlotte Edmonds, Özkan Ayik und Emil Faski. 

Balanchine1Die letzte Premiere dieser Saison in der Wiener Staatsoper galt dem Ballett. Mit Wiener Erstaufführungen von Balanchine und Alexei Ratmansky sowie einer eigenen Uraufführung verabschiedeten sich Martin Schläpfer und seine Compagnie in die Sommerferien. Das Publikum begab sich an diesem Abend auf eine Reise von der Neoklassik bis zum akademischen Tanz im 21. Jahrhundert, von der Tanzkunst in harmonischer Schönheit hin zu einem emotionalen Rollercoaster.

MIRRORS057Die nunmehr seit knapp 3 Jahren in Graz bestehende Kompanie für zeitgenössischen Tanz SubsTanz versucht den speziellen gegenwärtigen Herausforderungen nicht mit Resignation, sondern so positiv und aktiv wie möglich zu begegnen. Einerseits mussten sie zwar ihr großes Jahresprojekt in den Herbst verschieben, andererseits bieten sie mit der kleinen Aufführung „Mirror“ Outdoor aber niederschwellig visuell Entspannendes.

Hausgeist IvonGerade weil jedes Kind weiß, dass Gespenster in bodenlange, weiße Leintücher gehüllt sind und schwarze Augenlöcher haben (Bühne und Kostüme Matthias Dielacher), hofft das erwachsene (Zuschauer-) Kind insgeheim, einmal einen anderen Geist kennenzulernen, Neues über diese, seine Welt zu erfahren. Es handelt sich ja immerhin um einen Umtriebigen im Theater-Dachboden. 

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