BeethovenProjekt1Eine fulminante Eröffnung der Wiener Theatersaison lieferte das Theater an der Wien mit dem „Beethoven-Projekt II“ von John Neumeier und seinem Hamburg Ballett. Es ist ein musikalisch wie tänzerisches Glanzlicht im Schaffen des 82-jährigen Choreografen. Vielleicht bedarf es dieser Lebenserfahrung um in Zeiten wie diesen ein derart hell und positiv strahlendes Meisterwerk schaffen zu können.

Horta REVISITEDEin Rückblick auf das Jubiläumsprogramm 2021

Soll man an Erfolgskonzepten rütteln? Seit 1991 unterstützt das Kulturreferat der Landeshauptstadt München ein in der regionalen Tanzlandschaft einzigartiges Format: die Tanzwerkstatt Europa. Ein bis heute von Walter Heun zweigleisig ausgerichtetes Sommerevent mit Performances und Workshops. Letztere sprechen in ihrem auf aktuelle Entwicklungstendenzen abgestimmten Mix Laien ebenso an wie Profis. 

LiquidLoft 04Während der Corona-Lockdowns ist auch Chris Haring mit seiner Kompanie Liquid Loft in die virtuelle, trotzdem nicht virenfreie Parallelwelt ausgewichen. Auszüge aus der im Jänner 2021 als Online-Version uraufgeführten Arbeit „Stranger Than Paradise“ kombiniert Haring hier mit einer vorangestellten Live-Performance („Still“), in der sich die Tänzer*innen des selben Bewegungsmaterials bedienen. Ein äußerst gelungenes Experiment.

LiquidLoft HauerWie groß ist die Vielfalt im zeitgenössischen Tanz? Die „lange Nacht des Tanzes“ des Center for Choreographie Bleiburg/Pliberk (CCB) hat darauf relevante, begeisternde wie überraschende Antwort gegeben; und dies sowohl dem Tanz-Affinen als auch den nicht wenigen, die sich mit dieser Kunstform bislang eher kaum auseinandergesetzt haben dürften. Und eben diese auch einmal zu erreichen, war der künstlerischen Leiterin Anna Hein ein wichtiges Anliegen.

RuthChilds 01Junge Choreografien erhalten seit 2018 ein spezielles Podium bei ImPulsTanz. Einerseits über die Möglichkeit der Präsentation von in diesem Jahr neun frühen oder Erstlingswerken, darunter Ruth Childs‘ „Fantasia“. Andererseits macht sich das Festival mit der Ausschreibung eines Förderpreises um junge Künster*innen verdient. Der Preis von 5000 Euro ging in diesem Jahr an „Fiebre“ von Tamara Alegre, Lydia Östberg Diakité, Nunu Flashdem, Marie Ursin und Célia Lutangu. 

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