Im Dezember und Jänner bietet Wien eine Reihe bemerkenswerter Tanz-Gastspiele im MQ und in der Stadthalle. Das dänische Kammerballetten kommt mit einer Arbeit von Sol Léon und Paul Lightfoot, Sidi Larbi Cherkaoui und das Ballet du Grand Théatre de Genève laden zum „Imperial Ball“, Enrique Gasa Valga bringt seine Erfolgsproduktion „Frida Kahlo“ erstmals nach Wien – und ebenfalls als Wien-Premiere kommt „Ballet for Life“ mit dem Béjart Ballet Lausanne.
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Von Kammerballetten bis Béjart Ballet Lausanne
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"Fleder.Strauss. Ein Künstler innen Leben" im Odeon
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Mit einer absurden Groteske feiert das Odeon den 200. Geburtstag von Johann Strauß. In "Fleder.Strauss" treffen das internationale, multikulturelle Serapions Theater auf das wienerische beinhard.ensemble – und ergänzen sich blendend. Grenzen verschwinden, Dialekte setzen sich durch, Klangfarben bleiben, der Schmäh rennt. In der gemeinsamen Inszenierung schicken Max Kaufmann und Ernst Kurt Weigel Johann Strauß auf Weltreise und machen daraus eine bissige Persiflage auf das Wien von einst und jetzt.
Tierisch bunt: Karl Alfred Schreiners „Aschenbrödel“
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Schier rastlos, aber alles andere als trostlos – so treibt die Musik von Walzerkönig Johann Strauß den Plot in Karl Alfred Schreiners „Aschenbrödel“ voran. Dem hohen Erzähltempo wird dadurch ein mitreißender Sound munterer Heiterkeit beigemischt. In dem Märchenballett für das Ballett des Staatstheaters am Gärtnerplatz in München finden alle ihr Liebesglück zu Musik von Johann Strauß.
Ceren Orans Tanzkonzert „Listen!“
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Grenzen verschieben par excellence: Wo hört hier die Musik auf, wo fängt der Tanz an? Für „Gute Wut“ – ihre erste Zusammenarbeit mit der Münchner Schauburg – wurde Ceren Oran im November mit dem Deutschen Theaterpreis „Der Faust“ in der Kategorie „Regie für junges Publikum“ ausgezeichnet. Die 1984 in Istanbul geborene Tänzerin und Choreografin hat die lokale wie internationale freie Tanzszene in den letzten zehn Jahren, die Ceren in der bayerischen Landeshauptstadt lebt, wiederholt mit emotional berührenden Stücken bereichert – sowohl für Kinder als auch für Erwachsene. Nun ist ihr erneut ein preisverdächtiger kreativer Coup gelungen.
John Neumeiers „Nussknacker“ beim Bayerischen Staatsballett
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Was für ein Auftakt! Das Bayerische Staatsballett startete mit John Neumeiers „Nussknacker“ und der Kritiker-Auszeichnung „Glanzlicht 2025“ in die neue Spielzeit. Nach über dreimonatiger Sommerpause auf die Bühne des Nationaltheaters zurück und setzt sich mit gleich vier „Nussknacker“-Besetzungen aufs Beste in Szene. Sechs Jahre ruhte John Neumeiers Fassung des beliebten Tschaikowsky-Klassikers, die – zum hörbaren Verdruss mancher Kinder – auf märchenhafte Zinnsoldaten oder als Mäuse verkleidete Tänzer ebenso verzichtet wie auf eine Verwandlung des hölzernen Nussknacker-Geschenks in einen Prinzen.
Zürich Ballett mit “Clara” im Festspielhaus St. Pölten
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Bettina Masuchs feines Händchen für das Tanzprogramm im Festspielhaus St. Pölten hat sich mit dem Gastspiel des Zürcher Balletts wieder einmal als goldrichtig erwiesen. Mit “Clara” wurde die Arbeit von Cathy Marston vorgestellt, die einen eigenwilligen Ansatz zwischen Tradition und Moderne vertritt und dabei – wie beiläufig – in emotionale Tiefen der handelnden Personen vordringt. In diesem Fall sind das Clara und Robert Schumann sowie Johannes Brahms.