Die beiden Künstlerinnen Clarissa Rȇgo und Bruna Diniz Afonso, kommen aus Brasilien, leben schon länger in Graz und sind klassisch wie zeitgenössisch ausgebildete Tänzerinnen und Choreografinnen. Ein weitgestecktes Thema, das des Mensch- und Frau-Seins, verbindet sie ebenso und führt zu diesem Doppelabend: Zu zwei Präsentationen aus unterschiedlicher Perspektive und vor allem zu zwei sehr individuellen performativen Umsetzungen.
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The future is now im Düsseldorfer tanzhaus nrw: Das letzte Stück einer Trilogie zur Vermessung des Verhältnisses von menschlichem Körper und digitaler Technik der Choreografin Brig Huezo „The Ghost In The Glitch“ ist ein gewaltiges Spektakel, in dem der virtuelle Raum und menschliche Bewegung verschmelzen.
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Die Körperinstallation „SOMEtimes all it takes is a little more TIME” im Münchner Schwere Reiter hebelt das Zeitgefühl aus. Dieser Choreograf und Tänzer strahlt innere Ruhe aus – in welcher Situation auch immer man Stephan Herwig begegnet. Jede Art von Hektik scheint ihm fremd, privat ebenso wie bei der Arbeit. Eine solche stille, zurückhaltende Beharrlichkeit lässt seine Stücke stets ohne großes emotionales Drama, äußerliche Effekthascherei, lautes Gedöns oder unnötiges Lärmen auskommen.
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Vom Balkon der Zentrale der steirischen Volkspartei wollte die Intendantin des Festivals, Ekaterina Degot, ihre Eröffnungsrede halten. Die Partei, die vor Jahren hinter der Entstehung des Festivals stand, verweigerte diese Erlaubnis und so hielt Degot ihre fulminante, tiefgründige Rede mutig auf einer wackeligen Hebebühne davor.
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Reges Interesse weckt die zweite Ausgabe des Tanz- und Performancefestivals „Zugzwang“, das viel Unterschiedliches bietet. „Die Publikumszahlen sind zum Vorjahr wesentlich angestiegen“, gibt die Festivalleiterin Dušana Baltić Einblick in den diesjährigen Tanz- und Performancereigen „Zugzwang“ in Klagenfurt. Das gibt Hoffnung und zeigt, dass Tanz interessiert. Eine kleine Sichtung.
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Mit der Saisonabschlussgala 2026 hatte Ballettchefin Alessandra Ferri bereits die erste Vorstellung im September in der Tasche. Mit "Rhapsody" von Frederick Ashton und "Within the Golden Hour" von Christopher Wheeldon brachte sie zwei außergewöhnliche Werke britischer Provenienz ins Repertoire des Wiener Staatsballetts. Da fehlte nur noch ein Stück, um den Dreiteiler "Living Legacies" zu komplettieren, und es wurde das in Wien lange nicht mehr getanzte "Divertimento Nr. 15" von George Balanchine, mit dem der Abend eröffnet wurde.
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Die leeren, abgenutzten Räume eines ehemaligen Industriegebäudes sind zu einer Art Galerie geworden, wenn der ‚Kurator‘, vulgo der Choreograf und Tänzer Xianghui Zeng, sein Publikum vorbeiführt an den unterschiedlichen ‚Installationen‘ von Künstlern verschiedener Kunstsparten.