Claudia Bosse brachte mit „Evocation of Absent Landscapes“ verwundete Landschaften in Das Weiße Haus, einen Kunstraum in der Wiener Hegelgasse. Die Künstlerin und Choreografin setzt mit der multisensorischen Installation ihre Recherche „haunted landscape/s” mit dem theatercombinat fort. Mit „Evocation of Absent Landscapes“ öffnet Bosse einen begehbaren Ort für abwesende Landschaften, die anziehen und abstoßen, aufreißen und erschüttern. An fünf Terminen wurde die Installation von Künstler:innen, Performer:innen und Forscher:innen aktiviert und verändert.
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Sie ist wieder da: Die legendäre Wiener Ballettbegeisterung. Mit der Gala zu Ehren des “Erfinders” des britischen Balletts, Frederick Ashton, beendete Ballettchefin Alessandra Ferri ihre erste Saison, für die sie und ihre fabelhaften Tänzerinnen und Tänzer nicht enden wollenden Applaus ernteten. Und ich frage mich: Warum haben wir so wenige Ballette dieses Choreografen der Eleganz in Wien gesehen, geschweige denn im Repertoire?
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In Nikolaus Adlers “Pale Blue” kreieren fünf Tänzer:innen 100 bewegte Artefakte, die von den Zuschauer:innen individuell gelesen und gedeutet werden sollen. Dazu lädt der Text ein, den man – so die Aufforderung beim Einlass – sorgfältig lesen soll, bevor man sich seinen Platz sucht. Die Inspiration für das Stück kam von den Golden Records, die 1977 ins Weltall geschickt wurden, um intelligenten, außerirdischen Wesen von der Erde zu erzählen.
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Zielstrebig weist eine Hand die Richtung. Ein von Vorsicht, von Resignation, aber gleichzeitig auch von mutiger Offenheit geprägter Blick weist in eine andere. Der Körper scheint zum Flug abheben zu wollen: Jing Hong Okorn-Kuo definiert mehrmals in derart verharrenden Szenen, was sie als Choreografin und Tänzerin zu vermitteln sucht.
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Unter dem programmatisch-ehrgeizigen Titel „New Ballets Russes“ präsentiert Richard Siegal am Staatstheater Nürnberg einen vielfältigen Strawinsky-Doppelabend mit zeitgenössischen Überschreibungen von „Pulcinella“ (Siegal-UA) und „Petruschka“. Auf Satire folgt hier manipulative Zauberei. Und Margarida Neto erobert als Petruschka-Interpretin die Herzen aller Zuschauer. Im Juli kann man die Aufführung noch dreimal erleben.
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Zwei Männer betrachten nachdenklich die Strohhalme, die sie in Händen halten, mit denen sie spielen, die sie über ihre Arme gleiten lassen, brechen, fallen lassen und von denen, die den Gesamtboden bedecken, sie neue aufnehmen. Ihre große Bedachtsamkeit mahnt auch vom Publikum Aufmerksamkeit ein: eine für alltäglich Kleines, Übersehenes, Zartes… Wesentliches!
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Es braucht Mut, Übergänge und Sprünge im Leben anzugehen. Da ist die Angst vor Verlust und die Freude auf Neues. Das Kollektiv Kunststoff nimmt den Übergang vom Kindergarten in die Schule zum Thema, mit all den Herausforderungen und Aufregungen, eingebettet in ein Trainingsszenario zum Aufbruch ins Weltall.