Putzergarnelen sind kleine orange Meeresbewohner, die für die Sauberkeit im Ozean sorgen. „Essen, putzen, filtern, ruh´n“ ist ihr Tagesablauf. Garry und Nele sind zwei dieser freundlichen Crevetten, friedlich und sorgsam eifrig leben sie am Meeresgrund. „Bis eines Tages, niemand weiß wie es kam / Im wellenbewegten Ozean, / Bis eines Tages, niemand weiß mehr, wieso, / Nele rief: Heut´geh´n wir nach Irgendwo!“
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Dass die „West Side Story“ als Musical so ikonisch ist, liegt neben der großartigen Partitur von Leonard Bernstein und den ausgezeichneten Texten von Stephen Sondheim natürlich auch an der beispielhaften Choreographie von Jerome Robbins. In der Volksoper ist nun Lotte de Beers Inszenierung von 2024 wieder zu sehen, in der die Direktorin zum Glück nicht in die Falle grassierender Aktualisierungswut ging. Denn alles in diesem Werk ist nach wie vor gültig.
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DAS Margareten eröffnete im vergangenen April mit einem zutiefst persönlichen Tanztheaterstück. Die Tänzerin, Tanzdozentin und Choreografin Nadja Puttner sowie Jasmin Avissar – ehemals Mitbegründerin der Jerusalem Ballet Company and School und international tätig – haben es gewagt, ein vielseitig nutzbares Theater nahe dem Wiener Gürtel einzurichten. Dieses bietet Platz für alle Genres und steht auch für Tanzpädagogik, Workshops, Kurse sowie als Probe- und Aufführungsfläche für Performende offen. „Lebendiges Theater“ ist der Untertitel des derzeit 120 Plätze fassenden Etablissements.
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Mit der Premiere von “American Signatures” an der Volksoper und der Wiederaufnahme von “Manon” an der Staatsoper erfüllt das Wiener Staatsballett einerseits seinen Auftrag, erstklassige Hochkultur zu liefern, und kommt andererseits dem nicht so offensichtlichen, aber doch wichtigen Bildungsauftrag einer öffentlichen Kulturinstitution nach. Klingt fad? Im Gegenteil, es ist eine spannende Zeitreise.
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Zwei der angesagtesten Choreografen unserer Tage waren beim Gastspiel des Nederlands Dans Theater – NDT 2 – im Festspielhaus St. Pölten zu sehen. Bei aller Unterschiedlichkeit ihrer choreografischen Handschrift und Aussage haben die Marco Goecke und Marcos Morau doch etwas gemeinsam: Ihre Arbeiten erfordern eine außergewöhnliche Präzision in der Ausführung, um ihre Wirkung entfalten zu können.- Hauptkategorie: Kritiken
Zehn Jahre VRUM: im Zentrum der Körper, der Dialog, die Begegnung. Tanz, Musik, Theater, Bildende Kunst und neue Medien verarbeitet das VRUM Performing Arts Collective zu Performances, Konzerten, Theateraufführungen, Work- und Playshops und Installationen, meist für junges Publikum. Es sucht nach neuen Perspektiven und lädt zur Neubetrachtung der Welt.
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Zeitgenössische Sinnlichkeit für ikonische Schlüsselwerke der Tanzmoderne: Thematisch übergreifend verknüpft das Ballett Augsburg mit „Les Noces“ in der Choreografie von Didy Veldman und mit „Le Sacre du printemps“ in der choreografischen Version des Augsburger Ballettchefs Ricardo Fernando (bereits dessen sechste Auseinandersetzung mit der „Sacre“-Musik) zwei tanzhistorisch bedeutsame Ballette Igor Strawinskys miteinander. Beide Werke waren ursprünglich vor mehr als 100 Jahren für Sergej Diaghilews legendäre Ballets Russes entstanden.