Atmendes Archiv – lebendiges Gedächtnis. Archive kämpfen häufig gegen das Klischee des Verstaubens. Sortieren dort nicht weltfremde Angestellte Papier und Microfiche? Gerät dieser Staub nicht zur Lawine, sobald das Archiv ins Museum wandert, wie in Salzburg, wo man am 19. März die Ausstellung „Kunst – Musik – Tanz . Staging the Derra de Moroda Dance Archives“ im Museum der Moderne eröffnete?
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Joseph Cornell (1903-1972 in New York) ist einer der außergewöhnlichsten Künstler des letzten Jahrhunderts – und in Europa weitgehend unbekannt. Das wird sich mit der Ausstellung im Kunsthistorischen Museum Wien hoffentlich ändern. 80 Werke des Exzentrikers aus New York sind zu sehen. Seine Collagen sind Miniaturinszenierungen, in denen der leidenschaftliche und exzessive Sammler ganz gezielt und sparsam Fundstücke zusammenführte und damit magische Welten kreierte.
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Seit Oktober 2014 hat die renommierte Schauspielschule, Max Reinhardt-Seminar, mit Tamara Metelka eine neue Leitung bekommen. Eines ihrer Ziele ist die Öffnung des Instituts und seine Präsenz in der Wiener Theaterwelt. Im April spielen die StudentInnen im Akademietheater und im Theater an der Josefstadt. Mit der ersten Vorstellung im Akademietheater von „Liebe und Information“ der britischen Dramatikerin Caryl Churchill gab es einen überaus gelungenen Einstieg in die Serie.
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Natürlich beschäftigen sich in der Hamburger Ausstellung „Bilder der Mode. Meisterwerke aus 100 Jahren“ alle mit Kleidung, Stil, Schnitten und Outfits. Und doch lohnt sich der Besuch nicht nur für Modefans. Dem Museum für Kunst und Gewerbe ist eine hervorragende Schau zum komplexen Thema Zeichnung und Illustration gelungen.
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Mike Leighs beeindruckender Film über den britischen Maler William Turner (1775–1851) ist weniger Biografie als ein in die Zeit eingebettetes Porträt des Wegbereiters des Impressionismus. Mit Stimmungsbildern und Landschaften, stellen Regisseur Leigh und Kameramann Dick Pope die Gemälde Turners scheinbar nach und doch kommt trotz aller Tableaus nie Langeweile auf. Die handelnden Personen sind höchst lebendig.
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Ausstellungen Beitragsanzahl: 30
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