Sein Österreich-Debüt gab das Hessische Staatsballett im Festspielhaus St. Pölten mit einem dreiteiligen Abend, der zwei in diesen Breiten nahezu unbekannte Choreografenduos vorstellte: David Raymond und Tiffany Tregarthen aus Kanada sowie Imre und Marne van Opstal aus den Niederlanden. Dazwischen stand ein Duo von Marco Goecke, das erneut die außergewöhnliche Einzigartigkeit dieses Choreografen ins Rampenlicht rückte.
Artikel
Hessisches Staatsballett im Festspielhaus St. Pölten
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Ein Wiener Tanzmanifest: Alice Kaluzas NN Tanz
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Gemeinhin wird das „Concert for Dance“ am 6. Juli 1962 in der New Yorker Judson Memorial Church als Geburtsstunde des Postmodern Dance angesehen. Daran wird nicht gerüttelt, doch wirft man einen Blick auf den eigenen „Wiener Teller“, genauer auf die Galerie nächst St. Stephan, Grünangergasse 1, so kann festgestellt werden, dass dort vor 66 Jahren, am 9. April 1960, mit der Verlesung des Manifests „NN Tanz“ durch die Tänzerin Alice Kaluza und die anschließende Tanzvorführung eine mit den Auffassungen der US-amerikanischen Postmoderne durchaus vergleichbare Initiative gesetzt wurde.
"Moving from Stage to Society" mit Andrew Greenwood
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Das Seminar “Von der Bühne in die Gesellschaft” mit Andrew Greenwood an der Ballettakademie Wien lädt Tanzschaffende dazu ein, ihr künstlerisches Handeln neu zu denken: nicht nur als Performance, sondern als kreative Gesundheitsressource. Vom 17. bis 19. April 2026 können Fachkräfte aus Tanz, Musik, Therapie und Pädagogik diese Transformation in einer intensiven Weiterbildung direkt erleben.
Tanzvisionen beim Wiener Staatsballett
- Hauptkategorie: Kritiken
"Visionary Dances“ nennt Ballettchefin Alessandra Ferri den neuen Abend des Wiener Staatsballetts. Die vielseitigen Tänzer*innen des Wiener Staatsballetts bringen diese Visionen allesamt zum Strahlen, agieren bestens als Ensemble, in dem Hierarchien verschwimmen, um eine kollektive Erfahrung zu generieren. Mit „Yugen“ beweist Wayne McGregor erneut, dass er im zeitgenössischen choreografischen Schaffen eine Klasse für sich ist. Nicht weniger visionär wirkt Twyla Tharps „The Upper Room“, ein Stück, das vor 40 Jahren entstand und gut gealtert ist. Justin Pecks „Heatscape“ entpuppt sich als Fortschreibung des American Ballet – allerdings bei hohem Tempo.
Mario Berger: „Guitarras Mágicas“ als CD
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Selten schaffen es Solisten, so vielschichtige und wohltuende Klangwelten zu erzeugen wie Mario Berger mit der Gitarre. Nun hat der einstmals im Austropop vielbeschäftigte Künstler seine dritte CD „Guitarras Mágicas“ veröffentlicht, als Hymne an die Möglichkeiten seines Instrumentes. Und auch als eine Zeitreise entlang seiner eindrucksvollen Musiker-Karrierre mit fünf unterschiedlichen Gitarren.
"Mein erster Nussknacker" im NEST
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„Mein erster Nussknacker“ nennt Eno Peci seine Version des Tschaikowski-Ballettklassikers. Dieses „erste Mal“ trifft auf den Choreografen ebenso wie auf die Tänzer*innen – Studierende der Ballettakademie und Mitglieder der Jugendcompagnie der Wiener Staatsoper – als auch auf einen Großteil des jungen Publikums im NEST zu. In dieser charmanten Interpretation betreten sie gemeinsam eine Traumwelt in Drosselmeyers Nuss- und Schokoladenladen.