Die Zukunft ist schon da! So lautet das selbstbewusst formulierte Motto der „Next Generation“, die mit dieser Bezeichnung titelgebend ihre Uraufführung ‚Ein Abend junger Choreograph: innen‘ ankündigt. Sie steht am Ende der Saison 2026/27. Also so, wie sie sich auch an dem der vorangegangenen präsentierte. Am 24. Juni 2026 präsentierte sich „Next Generation“ in Form von sieben mutigen Shortcuts: kreativ und ideenreich, energiegeladen und rhythmusbetont, dramaturgisch und tänzerisch variationsreich, zeitgenössisch jung sowie mit thematisch zeitgemäßem Ernst – vielversprechend.
Artikel
Ballett Graz 2026/27
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Das Wiener Staatsballett 2026/27
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Das Wiener Staatsballett eröffnet die neue Saison am 18. September 2026 mit „Living Legacies“: einem neu zusammengestellten Abend mit George Balanchines „Divertimento Nr. 15“ (Mozart), Christopher Wheeldons „Within the Golden Hour“ (Ezio Bosso, Vivaldi) und Frederick Ashtons „Rhapsody“ zu Rachmaninows Paganini-Rhapsodie. (Die Letztgenannten hatten im Rahmen der Abschlussgala Premiere. tanz.at berichtete). Am 20. Oktober gibt es die erste Premiere der Saison zu sehen: John Neumeiers „Nijinsky“.
Zugzwang: Klagenfurt bewegt sich wieder
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In wortwörtlichem Sinn unter Zugzwang geraten ist Dušana Baltić durch die „Bewegungslosigkeit“ in Klagenfurt, nachdem das Tanzfestival Pelzverkehr im Jahr 2021 seine Tore geschlossen hatte. Die Co-Leiterin der Tanzkompanie „Hungry Sharks“ sah schon länger dringenden Handlungsbedarf, um dem Tanz im südlichsten Bundesland Österreichs wieder eine Festivalbühne zu geben.
Beate Vollack choreografiert "La Calisto" in Wien
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Francesco Cavalli war ein Schüler von Claudio Monteverdi und zählt zu jenen Komponisten, deren erfolgreiche Werke heute wieder aufgeführt werden, so wie „La Calisto“ von 1651. Derzeit inszeniert Stefan Herheim, Intendant des Musiktheater an der Wien, gemeinsam mit Christina Pluhar und ihrem Ensemble L’Arpeggiata das Dramma per musica zum Libretto von Giovanni Faustini. Premiere ist am 16. September. So wie in der frühen Oper üblich, legt Herheim auch Wert auf getanzte Szenen, choreografiert von Beate Vollack. Wir haben mit der ehemaligen Ballettdirektorin der Oper Graz und jetzigen des Ballet du l’Opera National du Capitole in Toulouse gesprochen.
subsTanz: After the WONDER
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Die leeren, abgenutzten Räume eines ehemaligen Industriegebäudes sind zu einer Art Galerie geworden, wenn der ‚Kurator‘, vulgo der Choreograf und Tänzer Xianghui Zeng, sein Publikum vorbeiführt an den unterschiedlichen ‚Installationen‘ von Künstlern verschiedener Kunstsparten.
ImpulsTanz 2026: Take 2
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In diesem zweiten Bericht vervollständigen wir den Rückblick auf das jüngst vergangene Festival sowie auf beliebte Performer:innen, die sich in den letzten Jahren als Stammgäste beim ImpulsTanz etabliert haben: Anne Teresa de Keersmaeker und Jan Lauwers’ Needcompany konnten ebenso wie die ImpulsTanz-Newcomerinnen Eun-Me Ahn und Dorothée Munyaneza überzeugen. Bei einigen der Dauergäste fragt man sich aber auch: warum der Hype?