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Klangorgie „Stomp“

Vesna Mlakar
Hauptkategorie: Kritiken
24. April 2026

Stomp2Kein bisschen abgespielt tourt „Stomp“ seit 35 Jahren weltweit. Wer denkt, diese Stomper wären bloß Krawallmacher, irrt gewaltig. Niemand in „Stomp“ tritt bloß des Lärmmachens wegen auf. Jedes Mitglied ist Musiker, Tänzer, Komiker und als Darsteller ein Unikat – davon lebt das Aufführungskonzept. Und obwohl der mit Zugaben 110-minütige, rauschhafte, pausenlose Abend – durch und durch atmosphärisch – auf eine Story verzichtet, werden mit Räuspern und Blicken wunderbar nebenbei lauter kurze Geschichten erzählt, für die man dem Leben genau auf die Finger geschaut hat.

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spleen graz – so viel kann Theater sein

Eveline Koberg
Hauptkategorie: Kritiken
24. April 2026

Code1Da bewegt sich etwas, da wird bewegt, da kommt etwas in Bewegung - da werden bewegende Erfahrungen gemacht: immer wieder dann, wenn seit 20 Jahren das internationale Theaterfestival für junges Publikum, spleen graz, die Jüngsten, die Jugend und auch Erwachsene in unterschiedlichste Theaterwelten lockt.

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Christina Pluhar & L’Arpeggiata: „La Torre del Oro“

Barbara Freitag
Hauptkategorie: Kritiken
22. April 2026

PluharKonzerte mit den großartigen Musiker*innen von L’Arpeggiata sind immer besonders. Sie verankern nämlich auf ihre spezielle Weise Alte Musik im Heute, wie aktuell im spanisch-südamerikanischen Programm. Und dann spielen sie bravourös mit festgefahrenen Erwartungshaltungen und Wahrnehmungsgewohnheiten des Publikums. Barockmusik und Gesangsstimmen müssen nämlich keineswegs immer nach Lehrbuch klingen. Im Gegenteil, Crossover und Groove bereichern das Erlebnis. Und wieso sollte Bossa Nova da nicht dazu passen? 

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Argh: die Wut sitzt in der Leber

Gudrun Schweigkofler
Hauptkategorie: Kritiken
20. April 2026

Argh1Die Wut sitzt in der Leber. Nicht in der Lunge, die hängt als leuchtende Tuba von der Decke. Die Leber als eingegrenztes aufgeklebtes Dreieck liegt auf dem Bühnenboden, und was es mit ihr auf sich hat, wird von zwei Wissenschafterinnen erklärt. Aber erst, nachdem sie ihre Mission darlegen: die wissenschaftliche Definition von „Prinzessin“. 

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DUAL – ich, ich oder wir? 

Eveline Koberg
Hauptkategorie: Kritiken
20. April 2026

Dual2Ein undefinierbares Wesen betritt langsam die Bühne, versucht kurz die Welt rundum zu erkunden, um alsbald vordringlich sich selbst, dieses formlose Gebilde in Grau, zu bemerken und es Schritt um Schritt zu begreifen. Ein Wesen, das sich überraschend als Zweiheit entpuppt und sich als solche im Laufe des Plots in all seinen Gegensätzlichkeiten als ebenso bereichernde wie bedrohliche Buntheit entdeckt. 

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Hessisches Staatsballett im Festspielhaus St. Pölten

Edith Wolf Perez
Hauptkategorie: Kritiken
12. April 2026

goecke2Sein Österreich-Debüt gab das Hessische Staatsballett im Festspielhaus St. Pölten mit einem dreiteiligen Abend, der zwei in diesen Breiten nahezu unbekannte Choreografenduos vorstellte: David Raymond und Tiffany Tregarthen aus Kanada sowie Imre und Marne van Opstal aus den Niederlanden. Dazwischen stand ein Duo von Marco Goecke, das erneut die außergewöhnliche Einzigartigkeit dieses Choreografen ins Rampenlicht rückte.

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Tanzvisionen beim Wiener Staatsballett

Edith Wolf Perez
Hauptkategorie: Kritiken
30. März 2026

McGregor1"Visionary Dances“ nennt Ballettchefin Alessandra Ferri den neuen Abend des Wiener Staatsballetts. Die vielseitigen Tänzer*innen des Wiener Staatsballetts bringen diese Visionen allesamt zum Strahlen, agieren bestens als Ensemble, in dem Hierarchien verschwimmen, um eine kollektive Erfahrung zu generieren. Mit „Yugen“ beweist Wayne McGregor erneut, dass er im zeitgenössischen choreografischen Schaffen eine Klasse für sich ist. Nicht weniger visionär wirkt Twyla Tharps „The Upper Room“, ein Stück, das vor 40 Jahren entstand und gut gealtert ist. Justin Pecks „Heatscape“ entpuppt sich als Fortschreibung des American Ballet – allerdings bei hohem Tempo.

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  1. "Mein erster Nussknacker" im NEST
  2. Berlin: Unsympath Nurejew
  3. „Tanz der Zilien“: Wenn Wissenschaft auf Tanz trifft
  4. Gera: Feiern wegen, für und mit Yvonne Georgi

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