Es braucht Mut, Übergänge und Sprünge im Leben anzugehen. Da ist die Angst vor Verlust und die Freude auf Neues. Das Kollektiv Kunststoff nimmt den Übergang vom Kindergarten in die Schule zum Thema, mit all den Herausforderungen und Aufregungen, eingebettet in ein Trainingsszenario zum Aufbruch ins Weltall.
Artikel
Kleiner Schritt, großer Sprung
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DANCING VOICES one stage
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Ein leerer, hoher Bühnenraum, ein schwarz ausgelegter Boden: Tanz-Solos sollen ihn füllen, beleben. Und sie tun es. Sie erfüllen diesen außergewöhnlichen Aufführungsort im denkmalgeschützten Theaterhaus mit wesentlichen Merkmalen und Erfahrungen ihres Lebens. Krankheitshalber können nur zwei der geplanten drei Programmpunkte gezeigt werden; aber auch diese beiden allein bieten knapp 60 Minuten tänzerischer Dichte, weitgehend Gegensätzliches.
Offenbachs „Hoffmanns Erzählungen“ in der Volksoper
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Als unvollendetes Werk bietet diese Oper eigentlich viel inszenatorische Freiheit. Bekanntlich existiert sie in verschiedenen Versionen aufgrund einer verschlungenen Entstehungsgeschichte. Lotte de Beer entschied sich in ihrer Fassung für einen feministisch- psychoanalytischen Dialog zwischen Hoffmann und seiner Muse. Das kann man zwar so interpretieren, aber es nimmt auch viel vom spielerischen Charme.
„Immer der Ihre, Saint-Léon“
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Die Briefe, die der französische Tänzer, Choreograf, Ballettmeister, Geigenvirtuose und Komponist Arthur Saint-Léon in den späten 1860er-Jahren aus Moskau und St. Petersburg an seinen Freund Charles Nuitter in Paris richtete, waren in jedem Fall mit liebevollen Worten unterschrieben. Immer gehetzt, immer krank, immer frierend, zuweilen bei Ludwig Minkus wohnend und für die russischen Ensembles choreografierend, arbeitete er zusätzlich noch an „Coppélia“, das 1870 an der Opéra herauskommen sollte. Der Adressat, Nuitter, Archivist der Opéra, formte Saint-Léons Gedanken dann zu einem Libretto und gab sie an den Komponisten Léo Delibes weiter. Die Anstrengung war zielführend, das Ballett erlebte im Mai 1870 seine Uraufführung.
HUMAN (ICH BIN MENSCH) – aber das ist schon alles?
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Wie
der eine Uraufführung von Martin Gruber und seinem aktionstheater ensemble, das nun seit über 35 Jahren mit ihren Produktionen Furore macht. Wieder Brachialkomik, Ironie, brutal gebrochen. Wieder eine Paternosterfahrt durch Menschliches. In den ersten Minuten wähnte sich der Kritiker fast eins zu eins bei den Foyergesprächen des Premierenpublikums: komisch, ironisch, pseudo-achtsam. So wird mit der schwangeren Isabella, so aber auch mit den anderen Handelnden, umgegangen.
Eureka! Neustart an der Ballettakademie der Wiener Staatsoper
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Als Alessandra Ferri ihr Amt als Ballettchefin in Wien antrat, holte sie mit Patrick Armand einen erfahrenen Schuldirektor an die Akademie der Wiener Staatsoper. Der Qualitätssprung, den diese Neubesetzung mit sich gebracht hat, ist beachtlich – und zeigt sich in der Matinee nicht nur in der Eleganz der gezigten Choreografien und ihrer tänzerischen Ausführung. Die Ausbildung wird hier weiter gedacht und reicht deutlich über konventionelle Pädagogik hinaus.