IvoAnnetteBikDem großen Tänzer, Choreografen, Lehrer, Mentor und Menschenfreund Ismael Ivo widmete das ImPulsTanz-Festival, dessen Mitbegründer, künstlerischer Berater und Begleiter er war, eine Gedenk-Veranstaltung. Der am 8. April 2021 in deiner Heimatstadt Sao Paulo an Covid-19 Verstorbene hätte es genossen, was da an Wertschätzung und Liebe ihm und seiner Kunst, dem Tanz, entgegengebracht wurde.

LeoBassi1Das Internationale Festival für Straßenkunst, Figurentheater, neuen Zirkus und Community Art eröffnete mit zwei Hinguckern und Hinhörern; mit zwei Produktionen, die unterschiedlicher kaum sein könnten, allerdings etwas gemeinsam haben: ihre Außergewöhnlichkeit und, dass sie „jeden“ in ihren Bann ziehen – auf unvergessliche Art, wenn wohl auch in individueller Rezeptionsweise. 

DadaMasilo65Mit ihren ganz eigenen Versionen von Ballett-Klassikern tanzte und choreografierte sich die 1985 in Soweto geborene Südafrikanerin Dada Masilo sehr schnell in die Topliga zeitgenössischen Tanzschaffens. „Romeo and Juliet“ (2008), „Carmen“ (2009), „Swan Lake“ (2010) und „Giselle“ (2017) tourten und begeisterten inzwischen weltweit. Mit der Uraufführung ihres neuesten Stückes „The Sacrifice“, für das sie sich von Igor Strawinskys „The Rite of Spring“ inspirieren ließ, ist sie nun erneut zu Gast bei ImPulsTanz.

lecavalier1„Tanz gibt dir nichts zurück … nichts als diesen einen flüchtigen Moment, in dem du dich lebendig fühlst.“ zitiert sie Merce Cunningham. Mit Louise Lecavalier war eine ganz Große des zeitgenössischen Tanzes wieder einmal zu Gast bei ImPulsTanz. Ihr jüngstes Stück „Stations“ erlebte hier seine Österreichische Erstaufführung. Eine Stunde Tanz auf allerhöchstem Niveau.

VIOLET01Wenn sich jemand vorsätzlich herausbewegt aus Vertrautem, Sicherem, Gewohntem, provoziert er/sie damit die Konfrontation mit der eigenen Angst, mit schlummernden Dämonen in sich selbst, mit dem Ungewissen im Innen und Außen. Auch mit Kontrollverlust. Meg Stuart schickt in ihrer bereits 2011 uraufgeführten und heuer als ImPulsTanz Classic präsentierten Arbeit „Violet“ fünf Tänzer*innen auf eine solche Reise. 

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